Sonstiges
Franz Paul Fuchs
Donnerstag, 05.11.2026 / 20:00 Uhr / Studio 16
- Freier Eintritt
Die morgenländische Reise
Eine Dokumentation aus dem Jahre 1978. Franz Fuchs aus Kammer fuhr mit seinem LKW in den 70ger Jahren zuerst in den Iran und später nach dem Schah-Umsturz nach Saudi-Arabien. Er wusste nur, dass er in Ankara (Türkei) nach rechts abbiegen muss, da gehts nach Saudi-Arabien. Es gab noch keine Landkarte oder gar ein Navi und kein Handy. Es war Pionierarbeit. Aber er schaffte es. Alles was in diesen Ländern gebraucht wurde, brachte er mit seinem LKW zuverlässig hin. Von Baumaschinen, Druckereimaschinen, Tulpenzwiebeln, Papier, Fernseher, Ersatzteile - Reifen-Motoren etc. Kühlaggregate usw. usw. Was ihm von der Spedition aufgetragen wurde, wurde verladen und los konnte es gehen. Nein, so schnell ging es nicht, es waren noch jeden Menge Formalitäten zu erledigen. Vor jeder Fahrt musste Franz Fuchs zum Arzt um geimpft zu werden gegen Malaria und Cholera, er musste zum Notar um die Nationalität zu beglaubigen, er musste zur Regierung, um jede Ladung genehmigen und bestätigen zu lassen, dann kam noch der Zoll, das Carnet T.I.R und das Carnet de Passage das er in jedem Land bei der Ein- und Ausreise vorlegen musste, war ebenfalls ein wichtiges Dokument. Natürlich musste bei jeder Fahrt auch der internationale Führerschein mit den Zolldokumenten vorgelegt werden. Und was ganz wichtig war, immer alles abstempeln und besiegeln lassen , so auch den Impfpass. Und natürlich: Was darf er an Lebensmitteln mitnehmen (ja kein Schweinefleisch! es musste alles deklariert sein), es musste ja für 3 Wochen reichen.
Alle Angaben ohne Gewähr.






