Sonstiges, Vorträge/Lesungen
Frauen-Talk Grassau
Sonntag, 18.10.2026 / 10:00 - 12:30 Uhr / Kleiner Heftersaal
- Freier Eintritt
Armut ist weiblich. Risiken und Einflussmöglichkeiten im Lebensverlauf.
Armut ist weiblich – das bedeutet, dass Frauen im Verlauf ihres Lebens öfter von finanzieller Abhängigkeit, von Armut und Altersarmut betroffen sind als Männer. Und Altersarmut wächst. Wir beleuchten, warum das so ist und was wir tun können.
Die wichtigsten Risiken sind:
o Ungleiche Verteilung von Sorgearbeit und Lücken in der Erwerbsbiografie
o Teilzeitarbeit und Minijobs, auf Grund familiärer Verpflichtungen
o die Lohnlücke, weil Frauen auch bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit immer noch weniger verdienen als Männer
o Steuersystem: Steuerklassenkombinationen aus Steuerklasse III und V (oft bei Ehepaaren) können das ökonomische Ungleichgewicht verstärken.
Die ungleiche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit führt dazu, dass Frauen während ihrer Partnerschaft häufig ökonomisch vom Partner abhängig sind. Kommt es zu einer Trennung oder Scheidung, sind Frauen überdurchschnittlich oft von Armut betroffen, besonders wenn sie alleinerziehend sind. All diese Faktoren tragen Altersarmut von Frauen bei.
Deswegen sprechen wir über die wichtigsten Stellschrauben, raus aus der Armutsfalle. Das Thema "finanzielle Vorsorge - individuelle Absicherung" wird von der Finanzexpertin Monika Ismann beleuchtet.
Alle Angaben ohne Gewähr.






